Politik

Ziehen 2029 TikTok und AfD in den Bundestag ein?

Die Welt ist komplex geworden. Heute Abend soll sie in Deutschland neu geordnet werden. Ab 18 Uhr werden die Stimmen der Bundestagswahl ausgezählt. Mindestens 59,2 Millionen Menschen sind laut Bundeswahlleiterin dieses Mal wahlberechtigt.

Je nach Ergebnis kann es aber auch komplexer werden als bei der Wahl 2021, die uns eine Ampelkoalition brachte. Über die will ich hier nicht den Stab brechen. Das haben andere Schlaumeier ausreichend getan.

Sorgen macht mir etwas anderes, neben der Aussicht, dass wohl Typen wie Jens Spahn, Philipp Amthor oder Julia Klöckner unter einem Kanzler Merz bald ein ministerielles Amt ergattern könnten: Die Fixierung junger Menschen auf die App TikTok. Vor allem die Generation 14+, die 2029 erstmals den nächsten Bundestag mitwählen wird, ist dort im Visier millionenschwerer, rechter Kampagnen der AfD.

Elon Musk wirft – nach der Plattform X – offenbar auch auf TikTok ein Auge. Eine Kaufabsicht dementiert er zwar noch. Aber nichts dürfte ihm mehr Freude bereiten, als auch TikTok weiter zu radikalisieren und für seine Zerstörung von Demokratien zu nutzen.

Vier Jahr bleiben, das Problem anzupacken.